Sommerferien 2018

Erste Ferienwoche:

Die erste Ferienwoche führte uns bei bestem Wetter in die Zschoner Mühle zum Brot backen. Wir begaben uns mit Hilfe der Bäckersfrau auf eine Zeitreise. Mit Witz und Gesang erzählte sie uns, wie aus einem Getreidekorn ein Brot wird. Der alte Bäckermeister gab uns im Anschluss eine Mühlenführung, während im Backofen unsere selbstgemachten Brote gebacken wurden. Auch Sport kam in dieser Woche nicht zu kurz. Ein Fußballturnier und Bewegung und Parcour auf verschiedenen Spielplätzen in Gorbitz standen auf dem Programm. Schleim selbst machen erfreut sich gerade bei unseren Kindern größter Beliebtheit und durfte natürlich bei der Ferienplanung nicht fehlen. Ebenso wenig wie ein Nachmittag, bei welchem die Kinder ihre Spielzeuge von Zuhause mitbringen durften. Am Freitag wurde die Leinwand für unser Pantoffelkino ausgerollt und mit selbstgemachtem Popcorn wurde es sich gemütlich gemacht. Einen schönen bunten Abschluss gab es Freitagnachmittag beim Verkleiden und Schminken, bei dem sich die Kinder nicht nur mit Hilfe der Erzieher, sondern auch durch ihr eigenes malerisches Können, in Figuren ihrer Wahl verwandeln konnten.

 

Zweite Ferienwoche:

In der zweiten Ferienwoche waren wir am Dienstag im 2Kinder-, Jugend- und Familienzentrum Tanneberger Weg“. Dort konnten die Kinder eine Schatztruhe selbst gestalten. Nach einer kurzen Erklärung wurden verschiedene Materialien bereitgestellt und verwendet. Nachdem die Schatzkiste fertig war, war jedes Kind stolz darauf, was geschaffen wurde. Dabei entstanden neben klassischen Schatztruhen auch Schatztruhen, die Tieren nachempfunden wurden. Am Mittwoch konnten die Kinder in der Laubsägewerkstatt verschiedene Gegenstände und Spielzeuge fertigen. Am Donnerstag besuchten wir die Kegelbahnen in Pesterwitz. Die Kinder teilten sich in Teams auf und hatten viel Spaß bei der Aktivität. Am letzten Tag der zweiten Woche schauten die Kinder im Schulhaus einen Film. Das selbstgemachte Popcorn wurde dabei mit Freude genossen.

 

Dritte Ferienwoche:

Die dritte Woche der Sommerferien begann mit der gemeinsamen Ferienplanung mit den Kindern und Verstecken spielen im gesamten Schulhaus. Am Dienstag wurde es sportlich. Beim Yoga in der Turnhalle bewiesen die Kinder Kraft, Geschicklichkeit und Balance. Den Nachmittag genossen wir bei einem selbstgemachten Eis aus Joghurt und Früchten. Der Mittwoch war von Kreativität beim gemeinsamen Basteln mit vielen verschiedenen Natur- und Alltagsmaterialien geprägt. Das Wetter lockte uns nachmittags zu einer Wasserschlacht in die Matschanlage. Beim Bowling am Donnerstag war wieder der Sportsgeist der Kinder gefordert. Die im Hort gebliebenen Kinder nutzen die Zeit und machten bunten und glitzernden Schleim, bauten Buden aus Bettlaken und genossen die viele Zeit zum Spielen. Nachmittags konnten die Bowling Kinder auch Schleim herstellen und sich erholen. Auch das immer beliebte Pantoffelkino und der Spielzeugnachmittag durften nicht fehlen. Am Freitag nutzen wir die Zeit, um uns von den Pinguinen aus Madagaskar unterhalten zu lassen und ließen die Woche beim Spielen mit mitgebrachten Spielzeugen ausklingen.

 

Vierte Ferienwoche:

Nach der gemeinsamen Ferienplanung zu Beginn der 4. Sommerferienwoche nutzen wir die Zeit zum freien Spiel drinnen und auf dem Schulhof, spielten Fußball, bauten im Bauzimmer und genossen die freie Zeit bei schönstem Wetter. Am Dienstag lernten die Kinder bei einem 1.Hilfe Kurs, wie sie kleine und größere Verletzungen behandeln können und was im Falle eines Unfalls zu tun ist. Die dabei angelegten Verbände blieben den ganzen Tag dran und so mancher Elternteil sollte damit zuhause erschreckt werden. Nachmittags bereiteten die Kinder eine frische Salattorte aus eigenem Schulgarten-Salat zu. Am Mittwoch stand ein bunter Indianerprojekttag auf dem Programm. Jedes Kind bekam einen Indianernamen und so konnten „Starker Bär“, „Strahlende Sonne“ und Co. sich schminken lassen, Kopfschmuck, Armbänder und Ketten basteln. Es entstanden kreative Traumfänger und viele bunte Wurfbälle aus Stoffresten. Beim Schleichtraining konnten die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zurück in der Wirklichkeit ging es am Donnerstag ins Kino zum Film „Hotel Transsilvanien 3“. Nachmittags nutzen wir das Schulhaus zum gemeinsamen Verstecken spielen. Der Freitag begann mit einem Fußballturnier und viele Kinder waren mit Fußballaccessoires bestens ausgestattet. Die Woche beendeten wir bei einem entspannten Spielzeugnachmittag.

 

Fünfte Ferienwoche:

Zu Beginn der Woche begaben wir uns zum Taub-Blinden-Dienst bei Radeberg. Dort wurde uns aufgezeigt, welche Herausforderungen ein Leben als Taubblinder mit sich bringen und wie diese es mit vielerlei Hilfe und Methodik schaffen, ein angenehmes Leben zu leben. Es konnten Fragen gestellt, die Umgebung erkundet und Fühlspiele und –pfade genutzt werden. Die Semperoper war das nächste Highlight der fünften Woche. Es gab zwei interessante Rundgänge mit den Themen „Berufe“ und „Märchen“. Immer wieder brachten kleine Details und Geschichten die Kinder und Erwachsenen zum Staunen, während gleich neben uns die Bühne renoviert/ rekonstruiert wurde. Der Bau eines Fühlpfades wurde zu einem vollen Erfolg. Die Ideen der einzelnen Bereiche kamen von den Kindern und den Erlebnissen aus dem Besuch des Taub-Blinden-Dienstes. So gelangten am Ende Mais, Watte, Stroh, Heu und viele andere Naturmaterialen unter unsere Füße. Das warme Wetter wurde am Ende der Woche genutzt, um sich im Zschoner Grund abzukühlen. Dabei fanden sich viele „Froschkönige“ und es wurde alte Dämme erneuert als auch neue gebaut.

 

Sechste Ferienwoche:

Die frühere Wohnung des Malers Gerhard Kügelgen war unser Ziel in Woche sechs. Es wurden erstaunliche Geschichten aus der Zeit Kügelgens erzählt und Vergleiche zur heutigen Schulzeit gezogen. Als Abschluss wurden Frösche aus Papier gebastelt, die sogar hüpfen konnten. Zum Sporttag wurde es abwechslungsreich. Tennis, Bingo-Bango, Seilspringen, Fußball als auch Wasserspiele motivierten die Kinder, sich zu bewegen und neue und schon vergessene Möglichkeiten der Bewegung im Hort zu entdecken. Verschnaufpausen gehörten bei den sommerlichen Temperaturen genauso dazu wie viel Wasser. Auch in der letzten Ferienwoche nutzen wir den Zschoner Grund als Ort, um uns abzukühlen und die Natur hautnah zu spüren. Die Suche nach Fröschen und der Bau einer Brücke waren hier Thema Nummer eins. Außerdem überwanden viele Mädchen und Jungen ihre Ängste vor Amphibien oder Krabbeltieren und fanden somit noch mehr Zugang zur Natur und Umwelt.